Suchmaschinenoptimierung soll die eigene Webseite sichtbarer machen

Suchmaschinenoptimierung (SEO): Bei den vielen Werbebotschaften im Internet ist es entscheidend, dass die eigene Webseite von den Suchmaschinen besser gelistet wird als jene der Mitbewerber. (Foto: Markus Schudel)

Über Suchmaschinenoptimierung (SEO – Search Enginge Optimization) wird viel geschrieben und noch mehr debattiert. Es gibt technische und inhaltliche Fragen und die Fülle an Angeboten ist überwältigend.  SEO-Spezialisten optimieren Ihre Webseite sicherlich nahezu perfekt, kosten aber auch entsprechend.

Das können Sie auch

Wenn Sie nicht zu den Perfektionisten gehören, dann können Sie Ihre Webseite zu einem grossen Teil selber optmieren (sagen wir zu 80 Prozent), so dass diese in den Suchmaschinen besser aufgefunden wird. Das sind die wichtigsten Optmierungsarbeiten:

  • Schreiben Sie die Inhalte auf Ihrer Webseite für die Menschen, die Sie erreichen wollen, und nicht für die Suchmaschinen. Aktualisieren und erweitern Sie Ihren Content kontinuierlich. Überlegen Sie sich, ob ein Blog möglicherweise besser wäre (15 Gründe, warum Sie einen Unternehmensblog benötigen) . Schreiben Sie relevant und nicht zu kurz.
  • Kopieren Sie keine Texte von andern, sondern verfassen Sie Ihre eigenen Inhalte. Google registriert, wenn Texte kopiert werden und straft Ihre Webseite mit Rankingverlusten ab. Dafür wurde eigens der Panda-Algorithmus geschaffen, um Webseiten mit minderwertigen Inhalten aufzuspüren und zu ahnden.
  • Erstellen Sie bei Google einen Account für Ihr Unternehmen: Mit Google My Business haben Sie Zugang zu vielen Tools, die für Ihre Onlinearbeit wertvoll sind, beispielsweise zu Analytics, Adwords, Maps und zu Google+.  Installieren Sie Analytics auf Ihrer Webseite, damit Sie sehen, woher die Besucher auf Ihrer Webseite stammen. Danach richten Sie Ihre Marketing- und Kommunikationsmassnahmen besser aus.
  • Schlüsselbegriffe (Keywords) suchen: Bestimmen Sie die wichtigsten Keywords und Keyword-Kombinationen, nach denen Sie gefunden werden möchten und überprüfen Sie im Adwords-Konto via Keyword-Planer, wie häufig nach diesen Schlüsselbegriffen gesucht wird. Welche alternativen Begriffe eignen sich ebenfalls? Wie verhalten sich die Suchhäufigkeiten, wenn Sie ein Keyword in Verbindung mit einem regionalen Begriff verwenden (z.B.  „bäckerei basel“). Die Algorithmen der Suchmaschinen sind mittlerweile semantisch so intelligent, dass sie ähnliche Begriffe in Verbindung mit dem gewünschten Keyword erkennen können. Erstellen Sie eine Begriffswolke oder eine Keyword-Strategie mit passenden und relevanten Begriffen sowie Begriffs-Kombinationen.
  • Verwenden Sie genügend Zeit, Ihre Titel und Überschriften (H1, H2, H3) und Metadaten (Description Tag)  mit Schlüsselbegriffen zu versehen, ohne dabei zu übertreiben. Das heisst: Sie verwenden auf einer Seite ein Keyword im Titel, benutzen es danach im Text noch ein- oder zweimal und verfassen anschliessend in den Metadaten ebenfalls einen entsprechenden Kurztext.  Die SEO-URL, also die im Browser angezeigte Webadresse, muss ebenfalls leserlich und klar sein. Aber aufgepasst: Auch hier hat Google ein digitales Tierchen (Penguin-Update) losgeschickt, um die Überoptimierung von Internetseiten zu verhindern.
  • Wenn Sie Bilder verwenden, beschriften Sie diese mit einem passenden Begriff, fügen Sie eine erklärende Bildlegende hinzu und vergessen Sie nicht, das ALT-Attribut im Bildhintergrund zu setzen.  Das ALT-Attribut ist deshalb ein wichtiger SEO-Faktor, weil dem Betrachter eine passende Bildbeschreibung angegeben wird, wenn ein Bild aus irgendwelchen Gründen nicht angezeigt werden kann.
  • Responsive Webdesign: Verwenden Sie ein Content Management System wie WordPress, das sich an die Bildschirme von Desktop, Smartphone und Tablet anpasst, damit Ihre Zielgruppe die Inhalte auf jedem Gerät gut lesen kann, denn sonst klicken die Leute weg und Ihre Werbegelder versickern im Sand. Die grösste Suchmaschine der Welt hat soeben Update Phantom auf den Weg geschickt, um die Mobile-Freundlichkeit von Webseiten zu überprüfen.
  • Social Media: Ein weiterer Optimierungsfaktor  sind die Social Media. Die Beachtung und Empfehlung von Freunden und Bekannten (social Signals) sowie deren Bekanntenkreis ist die digitale Form der Mund-zu-Mund-Propaganda. Es ist empfehlenswert, sich für zwei bis dei soziale Medien zu entscheiden und diese aktiv sowie relevant zu unterhalten.
  • Gegenlinks (Backlinks) sind Verweise von andern Webseiten auf Ihre eigene Webseite und vice versa. Diese Technik ist stark umstritten. Es ist ratsam, solche Backlinks nur sehr gezielt aufzubauen und auf die Relevanz der Inhalte für die eigene Seite zu achten. Auf alle Fälle sollte man keine Links kaufen.

Und es gilt auch hier: Suchmaschinenoptimierung enfaltet nur dann ihre Wirkung optimal, wenn sie Teil eines Gesamtauftritts ist, der alle Marketing- und Kommunikationsmassnahmen berücksichtigt und integriert.

Bei folgenden Anbietern können Sie die SEO-Freundlichkeit Ihrer Webseite testen: seitwert.de, hubspot.com, woorank.com, seitenreport.de.

Texte, die Ihre Zielgruppen ansprechen und erreichen: Online- und Printmedien - Unternehmensporträts, Publireportagen, Broschüren, Newsletter, Blogposts. Weitere Infos gerne unter 061 681 38 64.