Das Bild zeigt fremde Menschen, die man kennenlernt.

Fremde Menschen werden durch Inbound-Marketing zu guten Kunden. (Bild: M. Schudel)

Wenn man alles richtig macht, so werden aus Fremden schliesslich Freunde. Das Zauberwort heisst Inbound-Marketing und beschreibt einen Prozess, der fremde Menschen zu Besuchern und diese zu Interessenten (Leads) wandelt, welche schliesslich nicht nur zu Kunden, sondern sogar zu Fans werden, zu Promotoren also, die die Werbetrommel für einen rühren.

Anbieter wird gefunden

Im Gegensatz zum klassischen Outbound-Marketing, welches die Botschaft via Werbebriefe, Radio, Telefon und Fernseher zum Kunden trägt, richtet Inbound-Marketing den Fokus darauf aus, dass der Anbieter vom Kunden gefunden wird. Da die Menschen heute sehr viel Zeit im Internet verbringen und über Suchmaschinen sowie Social Media relevante Informationen suchen, verlagern sich Marketing und Kommunikation ebenfalls dorthin. Kundengewinnung im Internet erfolgt über vier Phasen:

Inbound Marketing: Attract - Convert - Close - Delight.

Überzeugte und überzeugende Kunden: Aus Fremden werden zuerst Besucher und Interessenten, die als Kunden sogar als Promotoren auftreten. (Grafik: Hubspot)

  • Attract: Wenn sich Mensch und Unternehmen noch fremd sind (Strangers), so verhelfen Webseite, Blog, Social Media, Suchmaschinenoptimierung und Adwords (bezahlte Werbung mit Schlüsselbegriffen) zur ersten Begegnung. Diese Kanäle müssen inhaltlich relevant, informativ und interessant genug sein, um Besucher (Visitors) für ein Produkt oder eine Dienstleistung zu begeistern, also Interessenten (Leads) zu gewinnen.
  • Convert: Mittels klarer Botschaften (Call-To-Action CTA) werden weitere, vertiefende Informationen auf Landingpages vermittelt oder Handlungen ausgelöst, das können beispielsweise eine Anmeldung für einen Newsletter, die Beteiligung an einem Gewinnspiel oder eine Kaufaufforderung sein.
  • Close: Interne Prozesse (Lead Scoring, Workflows, CRM-Integration, Emails) festigen die Beziehung nach aussen und sollen bewirken, dass der Kunde wiederkommt.
  • Delight: Die Kundenbindung erfolgt über Social Media, Emails, Sonderangebote etc. Das Ziel ist erreicht, wenn sich ein begeisterter Kunde für das Produkt oder die Dienstleistung stark macht, also als Fan und Promotor auftritt.

Für Kleinunternehmen ist der zeitliche Aufwand, den ein seriöses Inbound-Marketing erfordert, beträchtlich. Wer diese Aufgaben selber wahrnimmt, muss ein Konzept entwickeln und sich auf einige Massnahmen fokussieren sowie relevante Inhalte veröffentlichen.

 

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